🌙Gutenachtwelt

Die kleine Fee Luna schläft ein

Gutenachtgeschichte2-4 JahreFeen und Elfen21. März 2026

Es war Abend. Die Sonne ging unter. Der Himmel wurde rot und orange und dann blau.

In einem Garten lebte eine kleine Fee. Sie hieß Luna. Luna war ganz klein. Sie war so groß wie deine Hand.

Luna hatte goldene Flügel. Sie leuchteten wie kleine Sterne. Sie waren sehr schön.

Neben dem Garten stand ein großer Baum. Unter dem Baum wuchs ein Pilz. Der Pilz war rot mit weißen Punkten. Das war Lunas Zuhause. Ein wunderschönes Zuhause.

Luna flog hin und her. Sie besuchte alle Blumen.

"Guten Abend, rote Rose!", sagte Luna.

"Guten Abend, kleine Luna!", antwortete die Rose.

Luna flog weiter zur Tulpe.

"Guten Abend, gelbe Tulpe!", sagte Luna.

"Guten Abend!", sagte die Tulpe schläfrig.

Auch die Blumen wurden müde. Sie wollten schlafen.

Luna flog noch zu den Grashalmen. Dort traf sie ihren Freund Elwin. Elwin war ein Elf. Er war grün gekleidet. Er hatte spitze Ohren.

"Hallo Elwin!", sagte Luna glücklich.

"Hallo Luna! Bist du auch müde?", fragte Elwin.

"Ja, ein bisschen", sagte Luna und gähnte.

Elwin nahm Lunas Hand. Zusammen flogen sie zu Lunas Pilzhaus.

Es war sehr gemütlich dort. Der Pilz leuchtete soft rot. Überall lagen weiche Moospolster. Das war sehr bequem.

Luna setzte sich auf ein grünes Moospolster.

"Elwin, erzähl mir eine Geschichte?", fragte Luna mit schläfrigen Augen.

Elwin setzte sich neben sie. Er streichelte ganz sanft über Lunas Flügel.

"Ja, gerne", sagte Elwin leise. "Ich erzähle dir von den Sternenpunkten."

Elwin sprach sehr leise und ruhig:

"Im Himmel oben gibt es viele Sterne. Jeder Stern ist ein Punkt Licht. Es sind kleine Lichter für träumende Kinder wie dich.

Die Sterne sagen: 'Schlaf gut, kleiner Traum. Wir passen auf dich auf. Wir sehen dich. Du bist sicher. Du bist warm. Du bist geliebt.'

Und weißt du? Jede Nacht fliegen wir Feen und Elfen durch die dunkle Nacht. Wir sammeln die süßesten Träume. Wir legen sie in die Köpfe der schlafenden Kinder. So haben alle schöne Träume."

Luna hörte Elwin zu. Ihre Augen wurden schwerer und schwerer. Ihre Flügel leuchteten immer leiser.

"Und jetzt?", fragte Luna sehr leise.

"Und jetzt schläfst du, meine kleine Freundin", sagte Elwin. "Und ich wache über dich."

Luna kuschelte sich in ihr weiches Moossbett. Sie zog eine leichte Blütendecke über sich. Die Decke war aus weichen Rosenblättern.

Lunas Augen fielen zu.

Der Mond schien durch die kleine Öffnung des Pilzhauses. Ein sanftes silbernes Licht fiel auf Lunas Gesicht.

Sie lächelte im Schlaf.

Elwin flüsterte: "Guten Nacht, Luna. Träum von bunten Blüten und warmen Sonnenstrahlen. Träum von Abenteuer und Glück. Ich bin hier. Alles ist gut."

Und so schlief Luna ein. Sicher und warm und glücklich.

Der Garten wurde ganz still. Nur die Zikaden zirpten ein Schlaflied. Der Wind flüsterte: "Shhhhh, shhhhh, alle sind müde. Alle schlafen."

Und auch du, lieber Träumer, kannst jetzt schlafen.

Gute Nacht.

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