Der Wald schlÀft ein
Es war schon dunkel geworden. Der Wald wurde ganz leise und gemĂŒtlich.
Ein kleines Reh stand unter einem groĂen Baum. Es war mĂŒde. "Ich gehe schlafen", sagte das Reh. Es legte sich ins weiche Moos hin. Das Moos war wie ein weiches Bett. So gemĂŒtlich!
Nicht weit weg saĂ ein Igel. Der Igel war auch sehr mĂŒde. "Guten Abend, Reh!", sagte der Igel. "Ich gehe in mein Nest. Es ist ganz warm dort." Der Igel kuschelte sich in trockene BlĂ€tter. Sie knisterten leise. Das klang schön.
Im Baum oben saĂ ein Eichhörnchen. Das Eichhörnchen war auch mĂŒde. "Alle gehen schlafen", dachte das Eichhörnchen. Es krabbelte in sein gemĂŒtliches Nest zwischen den Ăsten. Dort war es dunkel und sicher.
Ein Vogel flog ĂŒber den Wald. Der Vogel suchte seinen Platz zum Schlafen. Ah! Da war ein schöner Ast. Der Vogel setzte sich hin. Seine Augen wurden schwer. "Gute Nacht, ihr alle", zwitscherte der Vogel leise.
Im Bach unten schwamm ein kleiner Fisch. Der Fisch war auch sehr mĂŒde. "Das Wasser ist warm und schön", dachte der Fisch. Er versteckte sich unter einem Stein. Dort war es dunkel und sicher. Der Fisch schloss die Augen.
Ein Hase hoppelte durch die Dunkelheit. Hop, hop, hop. Aber jetzt hoppelte der Hase sehr langsam. Die Augen fielen ihm zu. Der Hase fand ein weiches Grasnest. "Das ist mein Schlafplatz", sagte der Hase. Und der Hase schlief sofort ein.
Der Wind wehte ganz leise durch die BÀume. Whooosch, whooosch. Es klang wie ein Schlaflied. Die BlÀtter wiegten sich hin und her. Hin und her. So schön und leise.
Der Mond schien auf den Wald herab. Er war groĂ und hell. Der Mond sah, dass alle Tiere schliefen. Der Mond lĂ€chelte. "Schlaft gut, kleine Waldfreunde", flĂŒsterte der Mond.
Eine kleine Eule saĂ weit oben im Baum. Die Eule schlief noch nicht. Aber sie war ganz ruhig. Sie beobachtete den Wald. Es war so friedlich. Alle Tiere schnarchten leise. Schnarch, schnarch, schnarch.
Die Sterne leuchteten am Himmel. Sie waren wie kleine Lichter. Glitzern, glitzern. Die Sterne sagten: "Schlaf jetzt auch du. Der Wald schlÀft. Alle sind sicher und warm."
Es war so still im Wald. Nur das leise GerĂ€usch des Windes. Nur das leise PlĂ€tschern des Baches. Alles war dunkel. Alles war weich. Alles war gemĂŒtlich.
Das kleine Reh trĂ€umte von grĂŒnen Wiesen. Der Igel trĂ€umte von Ăpfeln. Das Eichhörnchen trĂ€umte von NĂŒssen. Der Vogel trĂ€umte vom Fliegen. Der Fisch trĂ€umte vom Wasser. Der Hase trĂ€umte vom Hoppeln.
Der Wald schlief tief und fest. Alle waren sicher. Alle waren warm. Alle waren glĂŒcklich.
Auch du bist jetzt sicher und warm. Dein Bett ist wie das Nest der Waldtiere. Schlieà die Augen. Der Wald schlÀft. Und bald schlÀfst auch du.
Gute Nacht, kleine TrĂ€umer. đâš